12. Juni 2011

Sirup aus Holunderblüten


Holunder, wer kennt nicht die Bäume und Sträucher, die scheinbar überall wachsen: im Wald, im Garten, am Straßenrand, im Industriegebiet, auf Brachland neben Bahngleisen, anspruchslos und robust.Von April bis Ende Mai verströmen die Blütendolden einen lieblichen süßen Duft.
Eigentlich ist der Holunder ein mystisches Gewächs, früher wurde er als Hausbaum zum Schutz vor bösen Geistern gepflanzt. Holunder ist eine Heilpflanze, deren Wirkstoffe in Blüten, Blättern und Beeren enthalten sind. Blütentee´s helfen bei Erkältung und Fieber, die Beeren sind VitaminC-reich und immunstärkend.
Als Kinder spielten wir oft unter den Holunderbüschen, bauten dort Verstecke, fertigten Flöten und Blasrohre. Ich erinnere mich noch, dass mich damals der Geschmack der Beeren und der Geruch der Blätter nie wirklich zum Verzehr inspiriert hat. Das hat sich zum Glück geändert.







ausgebackene Holunderblüten















































































2. Juni 2011

Rhabarberkompott








































Rhabarber fehlte früher in keinem Hausgarten, heutzutage scheint er wohlmöglich aus Platzmangel verbannt; eigentlich schade.Es lohnt sich ihn anzupflanzen, wer also irgendwo im Garten noch ein halbschattiges Eckchen zur Verfügung hat sollte nicht zögern. Das erste Jahr wird vielleicht nicht so ergiebig, dafür aber die folgenden.  
Für mich ist Rhabarber einer der ersten Frühlingsboten, sauer und erfrischend.Ob als Kompott, pur,im Joghurt oder auf Baiser, er ist einfach immer wieder lecker.
Vor Jahren gab es in meinem Studio eine kleine Meinungsverschiedenheit bezüglich des Süßens von Rhabarber: ich war der Meinung Honig wäre der schmackhaftere Süßstoff, andere machten sich für den Zucker stark.
Letztendlich machten wir den Test und verkosteten: Ich musste zugeben, das der Kompott der Zuckerfraktion wirklich besser schmeckte. 

copyrights all by frankweinert


Baiser mit Rhabarberkompott